Mit einem Augenzwinkern

Wie viel ist zu viel?

Leicht gefragt – zu beantworten schwer
Es kommt darauf an, und zwar sehr!

Sagen würde wahrscheinlich jeder auf diese Frage –
Zu viel ist sicherlich ein Saufgelage.
Aber bereits schon vorher zu erkennen,
sind Anzeichen, die’s gibt zu benennen:

Wenn aus dem Munde nur noch kommen
unklare Worte und erst noch verschwommen
Wenn die Augen schwer sind wie Blei
Oder es kommt zur Pöbeli.
Spätestens dann ist es allzu deutlich,
das war zu viel, ganz offensichtlich.

Wenn Feinmotorik zunehmend zur Challenge wird
Und dir so den Spass verdirbt
Wenn der Kopf zu drehen beginnt
Und der Magen etwas spinnt
Um zu bleiben möglichst unversehrt
war’s klar der Körper, der sich wehrt:
Fertig jetzt, sei lieber klug
Ich finde,  das war nun genug.

Wenn der Kater am nächsten Morgen grüsst
War’s zu viel und es wird gebüsst.
Noch klarer ist’s beim Autofahren,
da gilt’s definitiv beim Trinken zu sparen.

Situation und Tagesform nehmen auch Einfluss
Auf den Entscheid, wann es soll sein Schluss.
Daher überleg‘ es sich jeder immer wieder aufs Neue,
damit es bleibt beim Genuss und nicht bei Reue.

 

Nicole Häuptli, Suchtprävention Aargau

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